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Anbei ein Kartenausschnitt aus dem Jahre 1810.
Die damaligen zusammenhängenden Hamburger Landgemeinden sind hier grün eingerahmt. Die Stadt Hamburg ging nur bis zu den Wallanlagen. In Richtung Norden waren es dann die Landgemeinden Rotherbaum, Eimsbüttel, Harvestehude, Eppendorf, Winterhude, Alsterdorf, Groß Borstel, Ohlsdorf, Klein Borstel, Fuhlsbüttel und Langenhorn. Wobei Alsterdorf erst 1803 zu Hamburg kam. Der damalige dänische König, Christian VII, tauschte die Ortschaft Bilsen an der heutigen B4, dafür ein.
Für Langenhorn, das schon seit 1332 zu Hamburg gehört, grenzte an der westlichen Seite den Verlauf des Tarpenbek folgend, die Herrschaft Pinneberg. Im Norden, der nördliche Kantstein der Straße
"Am Ochsenzoll", war es das Amt Gut Tangstedt. Im Osten ist es der Raakmoorgraben, der die Grenze wieder zur Herrschaft Pinneberg (Hummelsbüttel) bildet. Im Süden ist es eine gezogene Linie von Osten zum Tarpenbek. Dieser Verlauf wurde 1937 weiter nach Norden zum Raakmoorgraben, der hier parallel mit der Flughafenstraße verläuft, verlegt. Alle anderen Grenzen haben sich für Langenhorn bis heute nicht verändert.
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Hier die Langenhorner Flurkarte aus dem Jahre 1804.
Die roten und blauen Punkte stehen für die Grenzpfähle bzw. Grenzsteine. Im Westen stehen sie an den Tarpenbek und hatten die Nummern 19 bis 25. (Diese
beginnen in Eimsbüttel mit der Nummer 1, und enden in Ulzburg-Süd mit
der Nummer 33). Im Norden standen sie an der Straße "Am Ochsenzoll". Im Osten beginnt die
Nummerierung in Hummelsbüttel an der Alster, um dann mit der Nummer 5 am Raakmoorgraben, die Langenhorner Grenze bis
zur Nummer 11 anzuzeigen. An den rot gezeichneten Stellen stehen die Steine noch. Die blauen Positionen sind nicht mehr vorhanden, die Steine wurden nach den Regulierungen der Bäche und Ausbau der Straßen nicht wieder aufgestellt.
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